Der Verein ArtiKuS e.V. nimmt sich der Notwendigkeit an Menschen in Not beizustehen und in ihren Krisen zu unterstützen.
Viele Situationen sind im Leben schwerwiegend und alleine nicht zu bewältigen. So ist es unseren Gründern ein Anliegen, diesen Personen eine Hilfe in persönlichen schwierigen Situationen zu geben.

Besonders nach traumatischen Begebenheiten, sonstigen psychisch belastenden Ereignissen sowie bei körperlichen und geistigen Behinderungen kommt es zu individuellen Krisen. Auch bei Personen aus anderen Kulturkreisen führen viele Veränderungen zu großer persönlicher Instabilität.

Dazu wollen wir geeignete geschulte Mitarbeiter in entsprechende Einrichtungen schicken, die Projekte im pädagogisch-therapeutisch-künstlerischen Bereichen durchführen.
Die Kosten dafür sollen über Spenden und Fördergelder gedeckt werden, da der betroffene Personenkreis in Schulen, Kindertagesstätten, Pflegeheimen und Behinderteneinrichtungen nicht über die entsprechenden Mittel verfügt.
Auch Angehörigen dieser Gruppen werden beratend unterstützt, damit die inklusive Betreuung im Alltagsleben gelingen kann.

Zur besseren ganzheitlichen Betreuung entstehen Einrichtungen wie Kindertagesstätten, in denen Kinder und Jugendliche einen sicheren und altersgerechten Schutz- und Stabilisierungsraum finden. Die Aufnahme ist unabhängig von der Herkunft, sowie von politischer und religiöser Meinung.
Der Verein führt Projekte durch, die der sozialen und sprachlichen Integration von Jugendlichen und auch Erwachsener dienen, der Vereinsamung von alten Menschen entgegenwirken, sowie Hilfen für alte Menschen zur Bewältigung des Alltages geben.
Insbesondere die Förderung von behinderten und traumatisierten Künstlern ist uns ein Anliegen.
Das Projekt fördert mit kulturpädagogischen und künstlerischen Arbeiten im inklusiven wie integrativen Sinne, Menschen, die aus anderen Kulturbereichen stammen und sich aus kulturellen bzw. religiösen Erfahrungen nur schwer in unserer Umgebung integrieren können.
Der Verein gibt mit der Idee einer ganzheitlichen Bildungskunst den Rahmen, in dem diese Menschen ihre ganz eigene bewegende Kunst in der Öffentlichkeit präsentieren wie auch reflektieren, und für sich neue Formen des Lebens und Arbeitens entwickeln, damit sie so ihre gesellschaftliche Bedeutung und Wirksamkeit erfahren können.
Damit erfolgt die Vorbereitung auf ein selbstbestimmtes Leben in unserer Gesellschaft – auch in Hinblick auf die berufliche Zukunft. So entwickelt der Verein auch Ideen und Visionen, um Arbeitsformen und Arbeitsmöglichkeiten über die bisherigen Formen von Kunst-Werkstätten hinaus zu entwickeln.
Die Künstler, Pädagogen und Therapeuten besuchen Einrichtungen, z. B. der Behindertenhilfe bzw. Wohngruppen, der Altenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe und begegnen damit den Menschen dort auf Augenhöhe. Sie tragen ihre professionellen Kenntnisse in die Orte des Geschehens und vermitteln die Hilfe zur Entfaltung der eigenen Kreativität.